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BIOGRAPHIE

6 Monate

Schwarz-weiß-Fotografie eines etwa sechs Monate alten Babys mit gemusterter Haube, das auf dem Bauch liegt und mit offenem Mund staunend in die Ferne blickt

6 Jahre

Schwarz-weiß-Porträt eines Mädchens mit kurzem Haar und Pony, frontal in die Kamera blickend, mit ernstem Gesichtsausdruck.

60 Jahre

Schwarz-weiß-Porträt einer Frau mit kurzem, hellem Haar, die direkt in die Kamera blickt; ihr Gesicht ist stellenweise mit heller Creme bedeckt.
Christine Zyla

Bildhauerin, Skulpteurin, Malerin,
geboren 1965 im Ruhrgebiet, Deutschland.

Bereits Anfang der 1980er Jahre entstehen erste malerische Arbeiten sowie plastische Experimente, früh begleitet von einem wachsenden Interesse an der körperlichen Präsenz von Form.

1984–1986
Studium Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Dortmund. Noch während des Studiums folgen erste regionale Ausstellungen.
Seit 1990
freischaffende Künstlerin mit Schwerpunkt Bildhauerei und Malerei sowie Tätigkeit als selbständige Kursleiterin und Dozentin für künstlerische Workshops.
Zu Beginn meines bildhauerischen Schaffens arbeitete ich vorwiegend an großformatigen Skulpturen aus Stein. Die intensive Auseinandersetzung mit Materialität, Gewicht und Widerstand prägt nachhaltig mein Verständnis plastischer Form.
Im Dialog mit den sakralen Büsten des 16. und 17. Jahrhunderts entwickelte ich eine zunehmend verdichtete Formensprache. Deren konzentrierte Präsenz, die weniger auf Individualität als auf geistige Sammlung verweist, bildet einen kunsthistorischen Resonanzraum für mein eigenes Werk.
Mit den Jahren verlagerte sich meine Arbeit bewusst hin zu kleineren plastischen Werken. Diese ermöglichen eine größere formale Freiheit sowie eine präzisere Bearbeitung von Oberfläche und Ausdruck. Die Reduktion des Formats führt dabei zu einer stärkeren inhaltlichen Konzentration.
2001
Umzug nach Bonn und weiterer Ausbau der künstlerischen Tätigkeit im Rheinland.

Meine Arbeiten zeichnen sich durch eine eigenständige Material- und Oberflächenbehandlung aus. In mehrschichtigen Prozessen entstehen charakteristische Strukturen, die meinen Werken eine unverwechselbare physische Präsenz verleihen.
Wiederkehrende Figurenzyklen thematisieren menschliche Zustände zwischen Verletzlichkeit, Transformation und innerer Spannung. Die Figur erscheint dabei weniger als Porträt denn als Träger innerer Prozesse.

Nach einer intensiven Ausstellungstätigkeit richtet sich mein Fokus verstärkt auf die kontinuierliche Atelierarbeit und die konzeptionelle Weiterentwicklung ihrer plastischen Sprache.
Heute konzentriert sich meine künstlerische Praxis bewusst auf die Bildhauerei.
Meine Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert.
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